Fortbildungen

Systemische Sexualtherapie

In ihrer Praxis kommen Berater und Therapeuten immer wieder mit dem Thema Sexualität in Berührung. Ein häufig mit Tabus belegter Bereich – aber gerade dort versuchen Menschen ihre Grundbedürfnisse nach Akzeptanz, Nähe und Offenheit am intensivsten und am intimsten zu leben.

In unserem vierteiligen Seminar steht der feinfühlige und professionelle Umgang mit diesem sensiblen Lebensbereich an erster Stelle. Personen mit beraterischer bzw. therapeutischer Erfahrung erlernen Methoden im Umgang mit dem komplexen Thema Sexualität und erweitern ihr fachliches Repertoire durch ressourcen- und lösungsorientierte Interventionsmöglichkeiten.

Diese Fortbildung entspricht den Qualitätsstandards der Fortbildungsrichtlinien der Psychotherapeutenkammer Bayern (PTK Bayern). Es können insgesamt 88 Fortbildungspunkte angerechnet werden.

 

TERMINE

Seminar 1: 19.10. – 20.10.2018
Seminar 2: 30.11. – 01.12.2018
Seminar 3: 25.01. – 26.01.2019
Seminar 4: 22.02. – 23.02.2019

ARBEITSZEITEN 10.00 bis 18.00 Uhr
ORT München
PREIS € 1.300,- MwSt.-befreit
LEITUNG Marlene Bierer-Fischer und Michael Stanislawski

Inhalt

Wir orientieren uns am bio-psycho-sozialen Verständnis von Sexualität und legen besonderen Wert auf die Vermittlung dieser drei Ebenen:

  1. Biologische Ebene

Dazu gehören Grundlagen über die sexuelle Physiologie der Frau und des Mannes.

 

  1. Psychologische Ebene

Wir vertiefen das systemische Verständnis von Symptomen im Bereich der Sexualität und entwickeln daraus Lösungsansätze.

 

  1. Soziale Ebene

Wir vermitteln, wie Herkunft, Umwelt, gesellschaftliche Normen und Werte die sexuelle Lebensweise beeinflussen.

Sexualität ist ein Erlebnisbereich, in dem der Mensch seine Grund-bedürfnisse nach Akzeptanz, Nähe, Offenheit und Gesehen werden am intensivsten und am intimsten versucht zu leben.

Bei sexualtherapeutischen Interventionen kommt es daher darauf an, aus der aktuellen Beziehungssituation heraus verständlich zu machen, ob und welche Grundbedürfnisse bei beiden Partnern frustriert werden oder unentfaltet sind und wie dies die Sexualfunktionen als körpersprachliche Realisierung von Beziehung in Mitleidenschaft zieht.

Wir zeigen ressourcen- und lösungsorientierte erfolgversprechende Interventionsmöglichkeiten.

Die Reflexion des Therapeuten über seine eigene Sexualität und sexuellen Werte rundet die fachliche Kompetenz ab.

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