Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen

Wir orientieren uns an den Lebenswelten von Jugendlichen und ihren Bezugspersonen und schaffen Raum für positive Selbstbilder. Mit systemischem Blick stärken wir innere Ressourcen und beziehen sinnvolle externe Unterstützung ein.

  • Fundiertes Wissen aus jahrzehntelanger Kompetenz
  • zugeschnitten auf Teilnehmerbedürfnisse
  • Nächster Start: Juli 2026

Hier sind Sie richtig, wenn …

Ihr Weg zur systemischen Kompetenz: Arbeit mit Jugendlichen (1/2 Jahr)

In dieser Weiterbildung erlernen Sie, wie Sie vertrauensvollen Zugang zu jungen Menschen finden und deren Autonomiestreben respektvoll begleiten. Unterstützen Sie Jugendliche auf ihrem Weg der Identitätsentwicklung und binden Sie dabei das Familiensystem konstruktiv ein. Entwickeln Sie ein feines Gespür für die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz und fördern Sie die Selbstwirksamkeit Ihrer jungen Klient:innen.

Fokussierte Spezialisierung
Verknüpfen Sie die Weiterbildung Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen mit Ihrer systemischen Grundausbildung für eine maßgeschneiderte Qualifikation in Ihrem Arbeitsfeld. Hierfür empfehlen wir z.B. unser dreitägiges Grundlagenseminar „Systemisch denken, fühlen, handeln: Eine praktische Einführung“ oder Sie weisen vergleichbare Kenntnisse in systemischer Arbeit nach.

Sechs gute Gründe für Ihre Weiterbildung bei uns

Wissenschaftlich fundierte Inhalte

Wir vermitteln aktuelles Fachwissen auf neurobiologischer Basis, angepasst an die Entwicklungsphasen junger Menschen und wir machen Sie fit für Ihre Beratungs- und Therapiearbeit.

Praxisnahe Methodenkompetenz

In einem geschützten, supervidierten Rahmen üben Sie alle vorgestellten Techniken. Diese praktischen Erfahrungen geben Ihnen Sicherheit Rolle und erweitern Ihre Handlungskompetenz.

Sofortige Anwendbarkeit

Wir machen komplexe Sachverhalte verständlich und direkt übertragbar. Wir sind sehr praxisorientiert und Sie können alles direkt in Ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen umsetzen.

Haltung und Wahrnehmung

Wir fördern eine konsequent systemische Haltung durch kontinuierliche Selbstreflexion. Sie entwickeln einen feinen Sensor für die Bedürfnisse Ihrer jungen Klient:innen, der zum Kompass in Ihrer Beratungsarbeit wird.

Lernen von erfahrenen Profis

Unsere freienLehrenden arbeiten in eigenen Praxen und als Supervisor:innen in der Kinder- und Jugendhilfe. Sie bieten praxisnahe Einblicke und dienen als echte Vorbilder für Ihren beruflichen Alltag.

Perspektivenvielfalt

Unsere Teilnehmer:innen kommen aus verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern. So entsteht eine inspirierende Dynamik, in der Synergien wachsen und alle voneinander lernen.

Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen

Fünf intensive Seminare
In unseren Seminaren erleben Sie systemische Konzepte praxisnah und direkt anwendbar für die Arbeit mit Jugendlichen. Sie profitieren von Demonstrationen, in denen altersgerechte Interventionen nachvollziehbar vorgestellt werden.

Methodentraining und Supervision
In geschütztem Rahmen üben Sie eigenständig und erhalten wertschätzendes Feedback zu Ihrer Entwicklung.

Begleitende Vertiefungselemente

Den Blick fürs Wesentliche schärfen

Die Entwicklung und Verfeinerung des eigenen Arbeitsstils auf Basis einer professionellen systemischen Haltung bildet die Grundlage für den Aufbau tragfähiger therapeutischer Beziehungen zu Jugendlichen mit ihren spezifischen Dynamiken.

INHALTE 

  • Bedürfnisse nach Grawe als Grundlage für das Verstehen jugendlicher Entwicklung
  • Systemische Haltung im Umgang mit Jugendlichen und ihren Familiensystemen
  • Feedbacktechniken zur Stärkung der Selbstreflexion bei Jugendlichen
  • Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung im beratenden Prozess
  • Spezifische Dynamiken im Jugendalter mit Fokus auf Identitätsentwicklung
  • Einsatz von Bildern als Zugang zur jugendlichen Erlebniswelt
  • Impact-Methoden für nachhaltige Veränderungsprozesse

IHRE ENTWICKLUNGSSCHRITTE

  • Reflektierter Umgang mit Stressoren und Triggerpunkten im Kontakt mit Jugendlichen
  • Entwicklung alternativer Strategien für herausfordernde Situationen
  • Etablierung einer neuen Fachlichkeit im Umgang mit Jugendlichen
  • Authentische Präsenz in der beratenden Beziehung
  • Bewusste Gestaltung eines sicheren Rahmens für jugendliche Entwicklung
  • Differenzierte Wahrnehmung von Abwehrmechanismen und deren Funktion
  • Gelingende Gestaltung eines Erstkontakts mit Jugendlichen
  • Erfolgreiche Umsetzung eines Beratungsprozesses mit Jugendlichen und Eltern

„Das Seminar hat mir geholfen, meine eigenen Reaktionen auf jugendliche Verhaltensweisen besser zu verstehen und einen professionellen Umgang damit zu entwickeln. Besonders wertvoll waren die konkreten Interventionsstrategien für Krisensituationen. Ich fühle mich jetzt viel sicherer im Umgang mit Jugendlichen in schwierigen Lebensphasen.“ – Michael K., Sozialpädagoge in der Jugendhilfe

In der Sturm- und Drangzeit klarkommen| Alter 12 – 16 Jahre

Die Gratwanderung zwischen Gelassenheit und Autorität prägt die therapeutische Begleitung von Jugendlichen, deren Gehirn sich im Umbau befindet, deren Gefühle intensiv schwanken und deren Identitätssuche beginnt – Orientierung bieten ohne die Autonomieentwicklung zu behindern.

INHALTE

  • Gehirnentwicklung in der Pubertät und ihre Auswirkungen auf Verhalten und Emotionen
  • Entwicklungspsychologie der Adoleszenz nach Erikson
  • Identifizierung alterstypischer Störungsbilder
  • Gestaltung der Kontakt- und Beziehungsaufnahme mit Jugendlichen
  • Pubertätsrelevante Themen wie Freunde, Partnerschaft und Sexualität
  • Ablösungsstrategien und -probleme im familiären Kontext
  • Selbstregulationstechniken mit Hilfe des Körpers
  • Depression und Suizidalität im Jugendalter erkennen und behandeln
  • Krisenintervention bei Selbstverletzung und Suizidalität
  • Grenzen der systemischen Arbeit und interdisziplinäre Kooperation

IHRE ENTWICKLUNGSSCHRITTE

  • Fundierte Kenntnis der neurobiologischen Besonderheiten der Pubertät
  • Sichere Einschätzung von Konflikten, Kommunikations- und Zugangsmöglichkeiten
  • Kompetente Anwendung von Hilfsangeboten zur Aufweichung von Widerstand
  • Wertschätzende Unterstützung Jugendlicher in ihrer Identitätsentwicklung
  • Professioneller Umgang mit alterstypischen Störungsbildern
  • Souveräne Durchführung von Kriseninterventionen bei suizidalen Krisen
  • Bewusstsein über Netzwerke, die hilfreich für das Arbeiten mit Jugendlichen sind
  • Klare Erkennung und Thematisierung von Auftragsdiskrepanzen zwischen Jugendlichen, Eltern und Institutionen

„Das Seminar hat mir einen tieferen Einblick in die Welt der Jugendlichen gegeben. Ich verstehe jetzt viel besser, warum sie manchmal so handeln, wie sie handeln, und kann gezielter intervenieren. Besonders hilfreich waren die konkreten Methoden zum Umgang mit Krisen und die Selbstregulationstechniken.“ – Claudia R., Kinder- und Jugendtherapeutin

Zwischen Loyalität und Ambivalenz | Fremdunterbringung

Die therapeutische Arbeit mit fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen erfordert spezifische Kompetenzen, um sie bei der Platzfindung zwischen verschiedenen Bezugssystemen zu unterstützen und ihnen im Umgang mit komplexen Loyalitätskonflikten wirkungsvolle Hilfestellung zu bieten.

INHALTE

  • Fremdunterbringung und Beziehungsverlust als prägende Erfahrungen
  • Grundlagen therapeutisch-pädagogischen Arbeitens mit Kindern und Jugendlichen in Fremdunterbringung
  • Fremdunterbringung und Beziehungsverlust
  • Systemische Haltung als Schlüssel für gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten
  • Systemanalyse von Familiensystemen mit besonderem Fokus auf Trennungsdynamiken
  • Resilienzförderung bei Kindern und Jugendlichen mit Verlusterfahrungen
  • Stärkung von Ressourcen durch Timeline-Arbeit und biografische Methoden
  • Ambivalenzarbeit und Tetralemma als Methoden zum Umgang mit widersprüchlichen Gefühlen
  • Loyalität und Loyalitätskonflikte verstehen und therapeutisch bearbeiten
  • Kindswohlgefährdung erkennen und professionell handeln
  • Biographiearbeit zur Integration von Brüchen und Verlusten
  • Rituale und Symbole als stabilisierende Elemente in der Therapie
  • Kooperation mit Jugendämtern und anderen Institutionen
  • Rechtliche Grundlagen der Arbeit mit fremduntergebrachten Kindern

IHRE ENTWICKLUNGSSCHRITTE

  • Umfassender Überblick über die Bandbreite der Themen fremduntergebrachter Kinder und Jugendlicher
  • Sichere Anwendung einer wertschätzenden und konstruktiven Haltung gegenüber den Eltern zum Wohl des Kindes
  • Kompetente Nutzung von Methoden zur Arbeit mit konfliktreichen Loyalitäten und Ambivalenzen
  • Deutliche Arbeitsentlastung durch professionalisierte Herangehensweisen
  • Souveräner Umgang mit komplexen Fallkonstellationen und hoher Komplexität
  • Klare Positionierung in Spannungsfeldern zwischen verschiedenen Systemen
  • Wirksame Integration biografischer Brüche in die Identitätsentwicklung
  • Reflektierter Umgang mit eigenen Resonanzen auf schwierige Familiengeschichten

„Das Seminar hat mir völlig neue Perspektiven auf die Arbeit mit fremduntergebrachten Kindern eröffnet. Besonders wertvoll war für mich zu lernen, wie ich eine wertschätzende Haltung gegenüber den leiblichen Eltern entwickeln kann, auch wenn deren Verhalten problematisch war. Diese Haltung hat in meiner Arbeit zu deutlich entspannteren Beziehungen und letztlich zu mehr Stabilität für die Kinder geführt.“ – Stefan M., Pädagoge in einer Wohngruppe

Autonomie finden und Ablösungsprozesse gestalten | Alter 16-21 Jahre

Die Entwicklung von Selbst- und Eigenständigkeit sowie die Festigung der eigenen Identität kennzeichnen diese entscheidende Übergangsphase, in der Jugendliche zwischen dem Wunsch nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit balancieren und durch therapeutische Begleitung unterstützt werden.

INHALTE

  • Grundbedürfnisse und Entwicklungsaufgaben im späten Jugendalter
  • Entwicklung der Identität als zentrale Aufgabe der Adoleszenz
  • Altersentsprechende Ablösungsprozesse und ihre Dynamiken
  • Liebesbeziehungen und Partnerschaft als neue Erfahrungsfelder
  • Entwicklung der Sexualität und Umgang mit Intimität
  • Arbeit mit Grundbedürfnissen und Grundgefühlen in der Therapie
  • Teilearbeit zur Integration widersprüchlicher Persönlichkeitsanteile
  • Sprache des Symptoms und der Substanz bei selbstschädigendem Verhalten
  • Zwei-Welten-Modell zum Verständnis jugendlicher Lebenswelten
  • Gender- und Identitätsthemen in der spätadoleszenten Entwicklung

IHRE ENTWICKLUNGSSCHRITTE

  • Fundierte Unterstützung der Identitätsbildung von Jugendlichen
  • Kompetente Begleitung und Förderung der erweiterten Ablösung vom Elternhaus
  • Tiefes Verständnis für die Bedeutung früher Liebesbeziehungen unter Jugendlichen
  • Sichere Kenntnis der Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit Sorgeberechtigten
  • Wirksame Anwendung der Teilearbeit in der Jugendlichenberatung
  • Differenzierte Betrachtung von Gefühlen und ihrer Funktionen
  • Souveräner Umgang mit Entwicklungsmodellen von Liebesbeziehungen

„Das Seminar hat mir geholfen, die komplexen Prozesse der Identitätsentwicklung und Ablösung besser zu verstehen. Besonders wertvoll war für mich die Teilearbeit, die mir einen neuen Zugang zu den oft widersprüchlichen Gefühlen und Bedürfnissen meiner jugendlichen Klient:innen eröffnet hat. Ich kann sie jetzt viel besser dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden, ohne den Kontakt zur Familie zu verlieren.“ – Martina F., Jugendtherapeutin

Was passt zu mir in meiner professionellen Rolle?  

Der Transfer des Gelernten in den beruflichen Alltag steht im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung, die Raum für Integration und Konsolidierung der beratenden Identität bietet sowie die Verfeinerung des individuellen Arbeitsstils für die selbständige Praxisanwendung fördert.

INHALTE

  • Vertiefung der Systemischen Haltung im Kontext der Jugendlichenberatung
  • Methodenvertiefung für die Systemische Arbeit mit Jugendlichen (12-21 Jahre)
  • Bewusstsein über eigenes Wachstum und Widerstände in der systemischen Arbeit
  • Videoarbeiten mit Systemanalyse zur Verfeinerung der beratenden Wahrnehmung
  • Selbstfürsorge als Grundlage nachhaltiger beratender Arbeit
  • Fallsupervision komplexer Beratungsprozesse mit Jugendlichen
  • Abschlussreflexion des persönlichen und fachlichen Entwicklungsprozesses
  • Rollenspiele im Mehrpersonensetting

IHRE ENTWICKLUNGSSCHRITTE

  • Souveräne Anwendung eines Repertoires an Möglichkeiten, mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen und zu bleiben
  • Fließende Gestaltung des Wechsels zwischen Jugendlichen- und Erwachsenenebene
  • Reflektierte Integration der Ressourcen verschiedener Interventionsebenen
  • Bewusster Umgang mit eigenen jugendlichen Sehnsuchtsanteilen in der therapeutischen Arbeit
  • Tiefes Verständnis für die Bedeutung des Erwachsenwerdens und die damit verbundenen Entwicklungsaufgaben
  • Klare Wahrnehmung der eigenen beraterischen Stärken und deren wirksamer Einsatz
  • Selbstfürsorglicher Umgang mit den eigenen Bedürfnissen als Berater:in
  • Nachhaltige Verankerung der systemischen Grundhaltung in der täglichen Arbeit

„Das Abschlussseminar hat alle Elemente der Weiterbildung zu einem stimmigen Ganzen zusammengefügt. Besonders wertvoll war für mich die intensive Reflexion meiner eigenen Anteile in der beraterischen Arbeit mit Jugendlichen. Ich fühle mich jetzt nicht nur fachlich kompetent, sondern habe auch einen klaren Blick für meine persönlichen Stärken und Grenzen entwickelt. Mit diesem Bewusstsein kann ich Jugendliche authentisch und wirksam auf ihrem Weg begleiten.“ – Tina L., Sozialpädagogin in der Jugendpsychiatrie

Nutzen Sie diesen Raum, um Ihre systemische Wahrnehmung für die Lebenswelten von Jugendlichen zu verfeinern und beraterische Fähigkeiten im Umgang mit den Herausforderungen der Adoleszenz zu vertiefen. Bringen Sie eigene Fallbeispiele ein und erhalten Sie wertvolle Impulse in kollegialer Beratung. Durch das Üben in unterschiedlichen Rollen und jugendspezifischen Arbeitsfeldern erweitern Sie Ihr methodisches Repertoire. Die fallbezogene Anleitung bietet nicht nur fachliche Vertiefung, sondern ermöglicht auch bedeutsame Selbstreflexion zu Ihren eigenen Haltungen gegenüber jugendlichen Lebensentwürfen.

Festigen Sie Ihre Entwicklung durch selbstorganisierte Lerngruppenarbeit zwischen den Modulen. Diese regelmäßigen Praxiselemente sichern den Transfer in Ihren beruflichen Alltag mit Jugendlichen und schaffen einen kontinuierlichen Lernprozess über die Präsenzphasen hinaus.

Sie sind interessiert an unserer Weiterbildung
Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen?

 

Unser Netzwerk

Die Weiterbildung zur Systemischen Kinder- und Jugendtherapeutin war für mich eine wertvolle Ergänzung zu meiner Ausbildung als Famlientherapeutin. Zum einen das Eintauchen in die eigenen Erfahrungen als Kind oder Jugendliche und zum anderen das Erlernen vielfätiger Methoden sowie theoretischer Inputs trugen sehr zur Stärkung meiner Therapeutenrolle bei. Das Trainerteam glänzte mit Herz, Humor, Flexibilität und einer großen Nähe zur Praxis.

Die Weiterbildung „Systemische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ zeichnet sich für mich vor allem durch die hohe Professionalität und Vielfalt der Lehrenden aus! Die gemeinsame offene, zugewandte und wertschätzende Haltung uns als Teilnehmenden, aber auch den Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien gegenüber zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Weiterbildung. Davon habe ich sowohl privat als auch beruflich sehr profitiert. Die Inhalte der Seminare konnten abwechslungsreich und sehr anschaulich vermittelt werden und sind für mich in der praktischen Arbeit sehr relevant und gut umsetzbar.

Für mich als Teilnehmerin hatten die Lehrtherapeuten eine absolute Vorbildfunktion bezüglich der inneren Haltung und Professionalität sowie auch der Anteilnahme, Neugier und Interesse für das Gegenüber. Es gelang ihnen ganz leicht, eine Vertrauensbasis herzustellen. Es herrschte eine durchwegs sehr offene und wertschätzende Atmosphäre, die ich als sehr einladend empfand, um sich zu öffnen und auch sensible Themen ansprechen zu dürfen, ohne dafür bewertet zu werden.

Ich habe schon viele Weiterbildungen besucht, aber die Systemische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war mit Abstand die beste. Besonders hervorheben möchte ich die klare Struktur und die hohe Professionalität des IFW. Die Lehrenden sind äußerst kompetent und schaffen eine offene, unterstützende Lernatmosphäre. Ich fühle mich jetzt viel sicherer in meiner Arbeit und habe viele neue Methoden kennengelernt, die ich täglich anwenden kann.

Die Weiterbildung hat mir u.a. einen völlig neuen Blick auf die Stärken und Ressourcen von Grundschulkindern eröffnet. Ich kann jetzt viel gezielter mit Kindern und ihren Familien arbeiten und erlebe, wie sich durch die Förderung der Selbstwirksamkeit positive Veränderungen in vielen Lebensbereichen zeigen.

 

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend konzipiert und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem halben Jahr. So können Sie Ihre berufliche Tätigkeit fortführen und das Gelernte direkt in Ihren Arbeitsalltag integrieren.

SEMINAR 1 | Haltung hilft halten
3 Tage im Seminarhaus
22.07. – 24.07.2026
SEMINAR 2 | Halten im jugendlichen
Gefühlschaos

2 Tage in Gräfelfing bei München
25.09. – 26.09.2026
SEMINAR 3 | In unterschiedlichen Lebenswelten seinen Platz finden – Fremdunterbringung
2 Tage in Gräfelfing bei München
23.10. – 24.10.2026
METHODENTRAINING UND SUPERVISION
3 Tage in München
28.10. – 30.10.2026
SEMINAR 4 | Wege zur Freiheit in Verbundenheit
2 Tage in Gräfelfing bei München
18.12. – 19.12.2026
SEMINAR 5 | Systemische Professionalisierung
3 Tage im Seminarhaus
19.01. – 21.01.2027

Unsere Weiterbildung ist eine wertvolle Investition in Ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen | 1/2 Jahr
1.960,- € (MwSt.-befreit)

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung in Höhe von 660,- €. Im weiteren Verlauf der jeweiligen Weiterbildung ziehen wir zwei weitere Tranchen à 650,- € bequem per Lastschriftverfahren ein.

Wünschen Sie eine individuelle Zahlungslösung? Sprechen Sie uns gerne an – wir finden gemeinsam eine passende Regelung für Ihre Situation.

Wir wählen für Ihre Weiterbildung besonders schöne Orte aus, die konzentriertes Lernen und persönliche Entwicklung optimal unterstützen.

Seminare in inspirierender ländlicher Umgebung
Die Seminare  1 und 5 finden in sorgfältig ausgewählten Häusern im bayerischen Umland statt. Diese ruhigen Orte bieten nicht nur eine inspirierende Atmosphäre, sondern schaffen durch die Distanz zum Alltag ideale Bedingungen für tiefgehende Lernprozesse und intensive Selbsterfahrung.

Die vier Übernachtung sind für alle Teilnehmer:innen verbindlich. Wir haben für Sie im Seminarhaus Holzmannstett Sonderkonditionen vereinbart, die Vollpension und Seminarpauschale einschließen. Diese Kosten sind nicht im Weiterbildungspreis enthalten und werden direkt vor Ort im jeweiligen Seminarhaus abgerechnet.

Seminare im idyllischen Garten-Seminarhaus
Während der Seminare 2, 3 und 4 genießen Sie die ruhige Idylle im Seminarraum der Seidlhofstiftung in Gräfelfing.

Methodentraining und Supervision in München
Für diese Veranstaltungen nutzen wir unseren Seminarraum in München. Die zentrale Lage ermöglicht Ihnen eine gute Erreichbarkeit und die Verbindung von Weiterbildung mit Ihrem beruflichen Alltag.

Gelegentlich weichen wir auf andere Räumlichkeiten im Münchner Raum aus – die genauen Informationen erhalten Sie rechtzeitig mit Ihrer Anmeldebestätigung.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie das Zertifikat „Systemische Arbeit mit Kindern“ bzw. „Systemische Arbeit mit Jugendlichen“ des IFW Instituts für Fort- und Weiterbildung. Als DGSF-akkreditiertes Institut bieten wir Ihnen eine nach höchsten Standards zertifizierte Weiterbildung – ein wertvoller Qualitätsnachweis für Ihre umfassende Kompetenz.

IFW-Zertifizierung „Systemische Arbeit mit Kindern“ und/oder „Systemische Arbeit mit Jugendlichen“

Um das IFW-Zertifikat zu erlangen, erbringen Sie folgende Nachweise:

Vollständige Teilnahme an:

  • allen Lehr- und Supervisionsveranstaltungen
  • 25 UE Kleingruppentreffen

Dokumentierte Praxiserfahrung:

  • Durchführung einer Video-Arbeit während der Weiterbildung
  • Jeweils Dokumentation von einem ausführlichen Therapieprozessen in Form von Berichten, von denen einer mind. 5 Sitzungen umfasst
  • Jeweils Dokumentation von 25 UE Therapie- bzw. Beratungspraxis begleitet durch Supervision während bzw. nach Ende der Weiterbildung

 

DGSF-Zertifizierung „Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie“

Nach Abschluss der Aufbauweiterbildungen sowie SYSTEMISCHES ARBEITEN MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN erteilt das IFW Institut für Fort- und Weiterbildung das Zertifikat Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie, wenn folgende Vorausetzungen erfüllt sind:

  • Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen und Kleingruppentreffen
  • Durchführung einer Live-Arbeit während der Weiterbildung
  • Dokumentation von zwei ausführlichen Therapieprozessen in Form von Berichten, von denen einer mind. 10 Sitzungen umfasst
  • Dokumentation von 130 UE Therapie- bzw. Beratungspraxis begleitet durch Supervision während bzw. nach Ende der Weiterbildung
  • abgeschlossene, vom DGSF-zertifizierte Weiterbildung Systemische Beratung
  • Erfüllung der Eigangsvoraussetzungen

 

Eingangsvoraussetzungen

  1. Hochschulabschluss mit sozial-/humanwissenschaftlicher Ausrichtung und psychosoziale Praxiserfahrungen und Abschluss einer DGSF-/SG-anerkannten Weiterbildung Systemische Beratung oder Therapie
    oder
    Hochschulabschluss mit sozial-/humanwissenschaftlicher Ausrichtung und psychosoziale Praxiserfahrungen und Abschluss einer anderen Weiterbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution, z. B. eine Beratungs- oder Therapieweiterbildung, Umfang mind. 300 UE, als auch eine systemische Fortbildung mit einem Umfang von mind. 100 UE
    oder
    ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und Abschluss einer DGSF-/SG-anerkannten Weiterbildung Systemische Beratung oder Therapie
    oder
    ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und Abschluss einer anderen Weiterbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle und Institution, z. B. eine Beratungs- oder Therapieweiterbildung, Umfang mind. 300 UE, als auch eine systemische Fortbildung mit einem Umfang von mind. 100 UE.
  2. Möglichkeit zur Umsetzung Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapie / Familientherapie während der Weiterbildung.

Die Zertifizierung Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie (DGSF) durch die DGSF kann auf eigene Kosten beantragt werden.

 

Für die Beantragung wird vom IFW zusätzlich zum Zertifikat eine Bestätigung des Instituts zur Vorlage bei der DGSF ausgestellt. Bitte wenden Sie sich an uns, wir unterstützen Sie gerne bei der Beantragung.

Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen – ist das der richtige Weg für Sie? Finden Sie es heraus! Unser virtueller Informationsabend bietet Ihnen die Gelegenheit, uns kennenzulernen und alle Fragen zu stellen, die Sie bewegen. Wir nehmen uns Zeit für Sie, stellen unsere Weiterbildung vor und gehen auf Ihre individuellen Anliegen ein. Kommen Sie mit uns ins Gespräch – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Was Sie erwartet:

  • Klarer Überblick über Inhalte und Struktur der Weiterbildung
  • Praxisnahe Einblicke in unsere Methodik und systemischen Ansatz
  • Konkrete Informationen zu organisatorischen Details und Rahmenbedingungen
  • Persönlicher Dialog mit kompetenten Verantwortlichen
  • Offener Raum für Ihre individuellen Fragen und Anliegen

So nehmen Sie teil:

  • Melden Sie sich über unser Kontaktformular oder per E-Mail an
  • Sie erhalten umgehend eine Bestätigung mit allen Details
  • Vor dem Termin senden wir Ihnen Ihre persönliche Zoom-Einladung
  • Klicken Sie zum vereinbarten Zeitpunkt auf den Link – und schon sind Sie dabei
Nächster Online-Infoabend

18.03.2026

19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr
Videokonferenz via Zoom

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